Samstag, 10. Oktober 2020

He, Sechsbeiniger?!

Neulich sprach mich ein Leser an, also mich sprach ein Leser über einen Dritten an, über den und dessen Dorf wir in seiner Gegenwart, des Dritten, sprachen, als der Leser plötzlich zum Dritten sagte: „Bei euch- ist das nicht in der Nähe, wo es sechsbeinige Hunde gibt?“ und mich dabei anguckte. 
Ich spürte wie mein Kopf „Scheiße!“ schrie und wie meine Hirnwindungen Handstände machten, wo und in welchem Zusammenhang ich über sechsbeinige Hunde schreibenderweise fabuliert hatte, ja, wenn dann nur...im Zusammenhang mit Floßmühle und dem Wildschütz Hermann.
Tage später recherchierte ich in meinen Aufzeichnungen und stellte erstaunt fest, dass sich eine gewisse Natascha Zeilen mit ihm und dem Hund teilte, ohne aufzuklären, welche der reichlich vorhandenen Beine am Baum gehoben wurden.


...Aber es könnte natürlich auch ganz anders sein, glaubwürdiger und näher an der Wahrheit, die unsere hektische Zeit tagtäglich mit immer neuem Chaos überschreibt.
Ich sitze auf einem elektrisch verstellbaren Massagesessel vor Bildschirm, Maus und Tastatur. 
Unter dem futuristischen Schreibtisch aus Glas und Metall steht der Computer und brummt leise vor sich hin.
An einer Wand hängt ein riesiger Flachbildschirm mit Bild- in- Bild- Funktion und liefert Action, während die Hälfte des Raumes von einem gewaltigen Mischpult in Tischtennisplattengröße (für spontane Musikkreationen) und dreigeschossige Boxentürme ausgefüllt wird.

Sonntag, 13. September 2020

Kunstwerke: Freikörperkulturstrandromantiker

Ich studiere auf einer cartoonesken Abbildung; obwohl eine „cartoonesk“- Bezeichnung in dem Fall nicht korrekt ist, aber weil die Verwendung von -esk als nachgestelltes Wortbildungselement derzeit schwer in Mode ist und ich mit der Mode gehen will...jedenfalls auch sehr zum Leidwesen aller Francescos übrigens, denn im Italienischen bedeutet -esco dasselbe wie im Deutschen das -esk: ähnlich/wie etwas/in der Art von, was darauf schließen lässt, dass der Francesco ähnlich wie der Franc aussieht nur eben nicht ganz so gut vielleicht, so durchtrainiert, proportioniert und wohlgeformt; nackte Frauen, die eben diese, dem Franc zugeschriebenen, Attribute weitgehend erfüllen.