Dienstag, 30. Dezember 2025

Gogollogismus

Sehr geehrter Prof. Dr. Dr. Eugen Häusler und Bruder (wahrscheinlich) des Prof. Dr. Dr. Eugen Häusler, Frank Häusler,
zu ihrem hervorragenden Nachwort zu Gogols Erzählungen aus 1971 aus der Sammlung Dieterich der Dieterich'schen Verlagsbuchhandlung Leipzig möchte ich mich im Namen der Nachfahren der Familie des Taras Bulbas für die lobenden Worte über Gogols ausufernden Kosakenpatriotismus bedanken. Dieses bulbaisch adressierte Kosakenepos mit seinem ganzen Tum, seiner ganzen Ehre, seiner ganzen Treue würdigt den Kosakenhetman Taras wahrlich in allen Facetten.

(Pathos, Felsen, Schlacht, Sturm, Wogen, Gerechtigkeitswillen, Unabhängigkeit, Freiheit, Seelengemeinschaft, Mut und vor allem physische Kraft, um nur einige Buzzwords zu nennen).
Wahrscheinlich musste aufgrund dieser Ausuferungen die Geschichte "Wie Iwan Iwanowitsch sich mit Iwan Nikiforowitsch verzankte" gecancelt werden, um mehr Raum für TB zu schaffen.
Entschuldigt dafür und Danke.
Immerhin blieben Eine Mainacht oder Die Ertrunkene Die Nacht vor Weihnachten Die schreckliche Rache Das Porträt Der Mantel sowie Aufzeichnungen eines Wahnsinnigen diesem Bändchen erhalten.
Aber wie der Bulba seinen Pallasch geschwungen hat, sehr zur Freude des Priors, es war eine Freude ihre Lobpreisungen zu Gogols Meisterwerk zu lesen, ich hätte es ihm auch selbst gesagt, aber er ist ja nun schon lange… sie nicht etwa auch, nicht doch…doch nicht etwa auch bei Krementschug gefallen, ach ne, das war ja vor ihrer Zeit.
Hätte aber auch heute sein können.
Naja, nichts für ungut, ist der Brief halt für die ukrainische Nationalbibliothek.

Herzlichst, R.
PS: Nachträglich Herzliches Beileid, Familie Häusler Nchf.


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